Goethes Erben

Neue Single "Lazarus" im September 2017

Rechtzeitig zu den Konzerten im September veröffentlichen Goethes Erben die 2-Track Single \"Lazarus\". Geplant ist eine limitierte 7\" Vinyl + CD Version und eine reine CD Variante. Letztere soll auch in den offiziellen Tonträgerhandel gelangen. Das Stück wurde bei den beiden Dezember 2016 Konzerten in Erfurt und in Waregem bereits live vorgestellt. Der zweite Titel ist ganz neu.
Sobald wir konkret wissen ab wann diese neue Veröffentlichung von Goethes Erben erhältlich sein wird, lassen wir es Euch über einen weiterne Newsletter wissen. Vorbestellungen sind derzeit noch nicht möglich und wer eines der September Konzerte von Goethes Erben besucht, hat vor Ort die Möglichkeit die Single \"Lazarus\" zu erwerben.
Nachdem es weitere Lesungen in diesem Jahr geben wird, Halle, Dresden und Leipzig, WGT sind dazu gekommen, wurde das Buch \"Narbenverse\" noch einmal nachgedruckt. Ab April ist somit dieses Buch auch wieder über den Mailorder erhältlich.

Termine Oswald Henke
01.04.17 Bayreuth, Das Zentrum - Oswald Henke Lesung + DJ \"Ein Abend in Schwarz\" (VVK: genom-bestellung@hotmail.de)
14.04.17 Dresden, Schloss Nickern - Lesung (ausverkauft)
05.06.17 Leipzig, WGT - Lesung mit Pianobegleitung
30.06.17 CH Zürich -  Lesung
01.07.17 CH Schloß Lenzburg - Lesung + DJ
11.08.17 Halle, Goldene Rose, Spiegelsaal - Lesung(VVK: kontakt@annieheaven.de)

Goethes Erben Konzerte
07-09-17 Bochum, Bahnhof Langendreer
08-09-17 Hannover, Musikzentrum
09-09-17 Deutzen, NCN Festival 2017
15.09.17 B- Kortrijk, De Kreun
16.09.17 CH-Pratteln, Z7

Depeche Mode

Neues Album am 17.03.2017

Verdammt, schon wieder keine Hymne! Verdammt, schon wieder kein Radiohit! Was erlauben die sich eigentlich? Haben ohne ihre Fans zu fragen seit 1990 kein Popalbum mehr herausgebracht, sich angemaßt, Unerwartetes zu tun und genau gegen den Trend zu agieren. Hantieren plötzlich mit Klampfe und Schlagzeug, als die ganze Welt auf Techno ist, lassen in düstersten Zeiten die Sonne rein und legen einen fast zwanghaften Minimalismus an den Tag, während alle anderen nach der gewaltigsten Produktion streben. Und jetzt auch das noch: Das sperrigste und finsterste Werk der Bandgeschichte, unüberhörbar politisch gefärbt. Geht’s noch? Klar. Nur so geht es, sonst wären Depeche Mode schon lange Geschichte. Die Frage ist nicht, ob sie es nicht mehr können. Sie wollen ganz einfach nicht. Sie wollen es den Hörern partout nicht einfach machen. Während der euphorische Albumöffner „Going Backwards“ und vielleicht noch „So Much Love“ mit seinem treibenden Analogbass und das klassisch-melodiöse „No More“ halbwegs glatt reingehen, stellt sich der Rest zunächst konsequent quer. Fehlende Refrains und generell kaum ordinäre Songstrukturen, abwegige Rhythmik, Krach, Rauschen, Distortion sogar auf dem Gesang – nach 50 Minuten fühlt man sich wie gerädert. Wer „Spirit“ nun wütend in die Ecke schmeißt, begeht einen kapitalen Fehler, denn wie das nun mal mit Musik komplexer Natur ist: Sie möchte entwirrt werden und benötigt etwas von einem kostbaren Gut, genannt Zeit. Und dann passiert es: Das monströse „Scum“ wird zahm, „You Move“ unwiderstehlich, das bluesige „Poison Heart“ entpuppt sich als bestes von Dave Gahan geschriebenes Stück bis dato, die krummen Gore-„Balladen“ glätten sich und bei „Cover Me“ ist sowieso alles vorbei. Man möchte, sanft gewogen vom Südsee-Twang, hemmungslos heulen vor Glück. Wem 30 Jahre danach noch der Sinn nach Synthiepop steht, hört halt Synthiepop, wer ein verdammt gutes Album erleben will, beschäftigt sich bitte mit „Spirit“. Jörn Karstedt

Nick Cave and the Bad Seeds

Neues Album im September 2016

Der Aufwand hat sich gelohnt: „One More Time With Feeling“, die Musikdokumentation, mit der Nick Cave and The Bad Seeds die Entstehung ihres vor gut einer Woche erschienenen Albums „Skeletron Tree“ nachzeichneten, wurde am 05.09. beim Filmfest in Venedig uraufgeführt. Nach der Weltpremiere war der Film in zahlreichen deutschen Kinos zu sehen, heute ist der jüngste Longplayer von Nick Cave and The Bad Seeds in Deutschland auf Platz 3 der offiziellen Albumcharts eingestiegen. Herzlichen Glückwunsch! Mit „Skeleton Tree“ verarbeitet Nick Cave den Verlust seines Sohnes, der vor einem Jahr nach einem Sturz von einer Klippe ums Leben kam. Andrew Dominik, der Regisseur des zum Album gedrehten Dokumentarfilms erinnert sich an die traurigen Begleitumstände der Zusammenarbeit: „Als Nick mich darauf ansprach, einen Film rund um die Aufnahmen und die Performance des neuen Bad Seeds Albums machen zu wollen, sah ich ihn gerade ziemlich oft, da wir uns nach dem Tod seines Sohnes um ihn und seine Familie kümmerten. Meine unmittelbare Reaktion war: ,Warum willst du das machen?’. Nick sagte mir, er wolle einige Dinge loswerden, wisse aber nicht, wem er sie sagen sollte. Es erschien mir, als sei er gefangen. Er musste etwas tun, irgendetwas, um zumindest den Eindruck von Fortschritt machen zu können.“